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Vortrag
Do, 19.01. um 18.00 Uhr

Osteoporose

Frauen werden anders krank als Männer. Inzwischen besteht wissenschaftliche Übereinkunft darüber, dass Häufigkeit, Symptome und Verlauf vieler Erkrankungen geschlechtsabhängig sind.

An diesem Punkt setzt die „Gender Medizin“ an. Das Ziel der geschlechtssensiblen Medizin ist es, Diagnose, Therapie und Medikation unter Gender-Aspekten zu betrachten, um eine effektive, bedarfsgerechte und passgenaue medizinische Versorgung zu gewährleisten.

Der heutige Vortrag „Osteoporose verschont Männer nicht! Entstehung, Früherkennung, Diagnostik und Therapie bei Männern“ findet im Hörsaal 5 statt und wird von Professor Johann D. Ringe, Direktor des Westdeutschen Osteoporose Zentrums WOZ, Klinikum Leverkusen gehalten.
Osteoporose wird in Deutschland immer noch überwiegend  als eine typische Frauenkrankheit eingeschätzt. Dabei wird weltweit die Osteoporose des Mannes zunehmend als großes Gesundheitsproblem anerkannt. In Deutschland ist aufgrund epidemiologischer Erhebungen belegt, dass etwa 20 Prozent der 7,5 Millionen Osteoporosefälle der über 50-Jährigen, männlich sind. Von diesen vermuteten 1,3 Millionen Männern wird jedoch ein großer Anteil nicht diagnostiziert und nicht behandelt.
Viele niedergelassene Ärzte und Ärztinnen kennen sich mit der Osteoporose bei Männern wenig aus, wodurch die ursächliche Abklärung oft lückenhaft bleibt. Die zu wenig therapierten Fälle werden demzufolge oft verspätet, inkonsequent oder sogar falsch behandelt.

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Donnerstag, 19. Januar 2017
18.00 Uhr
Universitätsklinikum Aachen
Pauwelsstraße 30, 52074 Aachen

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