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Vortrag
Mo, 25.04. um 18.30 Uhr

Projekt Leonardo

Technische Entwicklungen verändern unsere Art zu leben oder zu arbeiten essentiell, sodass die Bedeutung der Schnittstelle zwischen Technik und Gesellschaft zunehmend an Relevanz gewinnt. Durch den zunehmenden globalen Technologietransfer bedarf es einer kritischen Auseinandersetzung mit den daraus resultierenden Folgen für Mensch und Umwelt.

Diversität spielt eine entscheidende Rolle im Design und bei der Anwendung von Technik. Gleichzeitig hat der technische Fortschritt einen tiefgreifenden Einfluss auf unser Verständnis, die materielle Ausprägung und das diskursive Verständnis von menschlicher Vielfalt. Diese Lehrveranstaltung beleuchtet den entscheidenden Beitrag, den Diversität für Innovation in Technik und Gesellschaft leisten kann und zeigt, dass es für einen angemessen und aufgeklärten Umgang mit menschlicher Vielfalt notwendig ist, über bloße Symbolpolitik hinauszukommen, um technischen Fortschritt verantwortungsvoll zu gestalten.

Studierende lernen hier im Projekt Leonardo verschiedene Themen an der Schnittstelle von Technik und Gesellschaft kennen. Auf dieser Grundlage können sie damit verbundene Probleme sowie Auswirkungen dieser auf ihre jeweilige Fachdisziplin bewerten. Die Studierenden erlangen ein Verständnis der Dimensionen von Diversität (z.B. Ethnizität, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religion etc.) und werden in die Lage versetzt, die vielfältigen Interaktionen von menschlicher Vielfalt, Technik und Gesellschaft und damit verbundener Diskurse zu analysieren und kritisch zu reflektieren.

Bei der heutigen Einführunsgveranstaltung referieren Prof. Carmen Leicht-Scholten und Prof. Thorsten Voigt, LuF Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften und Institut für Soziologie von der RWTH Aachen.

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Montag, 25. April 2022
18.30 Uhr
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