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Computergrafik im Fokus
Die Eurographics Annual Conference ist seit Jahrzehnten die führende wissenschaftliche Konferenz in Europa auf dem Gebiet der Computergrafik. Dieses Jahr wird sie von der RWTH Aachen ausgerichtet. Mit einer Public Lecture am 6. Mai öffnet sich die Konferenz der interessierten Öffentlichkeit.
Die perfekte Illusion, also die fotorealistische Darstellung virtueller Szenen – und das auch noch in Echtzeit – ist das lang gehegte Ziel der Computergrafik. In Kinofilmen und Computerspielen kommt sie diesem Ziel heute schon sehr nahe. Die aktuelle Forschung im Bereich der Computergrafik befasst sich mit der effizienten Erzeugung und Darstellung realistischer Szenen, wobei neben „klassischer“ Beleuchtungssimulation häufiger Methoden der künstlichen Intelligenz eingesetzt werden. Neben den geometrischen Objekten in einer 3D-Szene und den (Reflektions-) Eigenschaften der Materialien werden auch physikalisch korrekte Animationen und plausibles Verhalten von Avataren untersucht.
In der ersten Mai-Woche kommen fast 400 Expert*innen aus aller Welt nach Aachen, um die neuesten Forschungsergebnisse in diesem Bereich zu diskutieren. Aus einer Vielzahl von eingereichten Arbeiten wurden die besten ausgewählt, um auf der Eurographics präsentiert werden zu dürfen – ein Highlight im Leben vieler Forscher*innen. Gastgeber für diese Konferenz ist das Visual Computing Institut der RWTH Aachen um Professor Leif Kobbelt, Inhaber des Lehrstuhls für Computergraphik, Geometrie und Multimedia und Dekan der Fakultät für Informatik.
Im Rahmen der Konferenz findet eine Public Lecture zu „Computational Illusion“ statt. Zwei international renommierte Experten, Professor Björn Ommer (LMU) und Professor Anatole Lecuyer (INRIA) werden hierbei Einblicke in die aktuelle Forschung geben. Von der Erzeugung von „World Models for Visual Intelligence“ bis zur „3D Immersion in Digital Worlds“ spannen sie den Bogen von der daten-getriebenen Generierung virtueller Welten bis zur Wahrnehmung durch den Menschen in der Virtuellen Realität (VR).
Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und findet auf Englisch statt. Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung möglich.
