Zukunftsweisende Architektur

Bauwerke müssen geschützt, Instand gehalten und repariert werden, egal ob sie historisch sind, uns tragen oder lediglich ein Dach über dem Kopf sind. FH und RWTH haben sich hierfür innovative Tricks einfallen lassen. Station 12 von 13 der App.

Die FH Aachen überwacht per Drohne den Bauzustand des Aachener Domes: Aus 350 Bildaufnahmen aus verschiedensten Perspektiven macht eine entsprechende Software 22 Mio Pixeln pro Aufnahme! Die fotorealisitschen 3D-Modelle sind dann millimetergenau und maßstabsgetreu. So kann man noch nach Jahrzehnten fetsstellen, ob die Witterung den Dom beschädigt hat und wo man nachbessern muss.

Lab Fact: Diesen Prozess nennt man übrigens „Photogrammetrie“.

Fehlermeldung von innen heraus gibt es aber auch: Beim Brückenbau wird heutzutage eine intelligente Schicht aus Textilbeton verbaut, die Feuchtigkeit und somit drohenden Rost ankündigt und dann einen eingebauten Korrosionsschutz freisetzt, falls nötig. BauingenieurInnen der RWTH haben gemeinsam mit Partnern aus der Brache das sogenannte SMART-Deck erfunden.

Wie das genau funktioniert und vieles mehr rund um´s Thema Bauen, erfahrt ihr an Station 12 der Future Lab App, am REIFF-Museum der RWTH Aachen, wo seit 1908 angehende Architekten ausgebildet werden.

Hier gibt es die vorhergehenden Stationen zum Nachlesen:

 1: “Dom digital”

2: “Ingenieure im Rathaus”

3: “Sprechende Häuser”

4: “Kleines ganz groß”

5: “Intelligente Fabrik” 

6: “Super Expansion”

7: “Ein Toaster gewinnt Energie”

8: “Fliegender Postbote”

9: „Lernen XXL“

10: „Mobile Zukunft“

11: „Maschine des Lebens“

Oder ihr begebt Euch direkt mit der Future Lab App auf Wissenschafts-Tour durch Aachen.

22.07.2020