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Vortrag
Mo, 08.04. um 18.30 Uhr

Versailles 1919

Paris 1919. Politiker und Diplomaten stehen vor einer Aufgabe, der sich noch keine Generation zuvor stellen musste: die Schaffung einer globalen Friedensordnung nach dem Ende eines Krieges, der erstmals die ganze Welt erfasste.

Doch für Liberale und Traditionelle sieht der Frieden jeweils anders aus. Vorstellunegn über freie Selbstbestimmung und Demokartie treffen auf Entschädigungs-Forderungen für die eigenen Opfer. Und Lenins Bolschewiki propagieren den Weltfrieden durch die Diktatur des Proletariats.

Die Vielzahl der Kriegsparteien und Fragen der nationalen „Ehre“ erschwerten die Verhandlungen, die sich bis 1923 hinzogen. Von der Glaubwürdigkeit der Friedensbedingungen für Sieger und Besiegte aber hing die Haltbarkeit des Friedens ab. Mit dem Abstand eines Jahrhunderts beleuchtet Prof. em Klaus Schwabe (Lehrstuhl für Neuere Geschichte und Historisches Institut) Verhandler und Verhandlungen, die europäische und weltweite Dimension des Versailler Vertragswerkes und bewertet es neu, indem er die Leistungen und bis heute nachwirkenden Konsequenzen dieses Abkommens herausstellt: Versailles musste nicht von vorn herein scheitern.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Montag, 08. April 2019
18.30 Uhr
RWTH Aachen, Super C
Templergraben 57, 52062 Aachen

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